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© SV Marienloh e.V. - Fußballabteilung

1920 – 1931   [TOP]

Es war der spätere Marienloher Bauunternehmer Conrad Mollet, der den Fußballsport 1920 nach Marienloh brachte. Mollet hatte während der englischen Gefangenschaft im 1. Weltkrieg den Kontakt zu dem runden Leder. Fasziniert von diesem Sport, kehrte er in seine Heimat  zurück und begeisterte die Marienloher Jugend für den Fußballsport. Freundschaftsspiele mit den Nachbargemeinden machten den Sport in der Bevölkerung immer beliebter. Die Fußballpremiere begann in Stukenbrock und wurde von der Blaskapelle begleitet. Später gelangte man per pedes, per Fahrrad oder per Kutschwagen zu den Spielen in den umliegenden Gemeinden. Wo in dieser Zeit trainiert bzw. die Heimspiele ausgetragen wurden, ist nicht dokumentiert.

A-Jugend 1953: Nickisch, Grosse, Hartmann, Haske, K. Schröder, Mertens, Füller, Menke, Müller, W. Schröder, Gödde

Senioren 1949

Umzug zum neuen Sportplatz

Jugendmannschaft 1958

Sieger Kreisliag B 1967/68

1. Mannschaft 1976

Schülermannschaft 1977

Aufstiegsteam  1977

ERFOLGE   [TOP]

 

  • 1976/1977: Meisterschaft Kreisliga A

  • 1984: Teilnahme am DFB-Pokal auf Landesebene; 
    Siege über die 1. Mannschaften vom FC Paderborn und FC Stukenbrock

  • 1985/1986: Meisterschaft Kreisliga A

  • 2004/2005: Meisterschaft Kreisliga A

  • 2005/2006: Meisterschaft Bezirksklasse

1931 – 1933   [TOP]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was in punkto Fußball Spaß und Vergnügen machte, sollte 1931 offiziell einen Namen bekommen. Im Mai 1931 wurde ein Spiel- und Sportverein gegründet, der sich der Deutschen Jugendkraft (DJK) anschloss. Zur Vereinsgründung konnte Lehrer Heinrich Nolte, erster Geschäftsführer des Marienloher DJK-Sport- und Spielvereins, 1931 einladen. Die Heeresstandortverwaltung Sennelager überließ dem neuen Verein einen Sportplatz gegen eine Anerkennungsgebühr von 5,00 Reichsmark.
Auf dem Sportplatz - westlich der heutigen B1 und 200 m vom Pumpwerk an der Lippe entfernt - wurde fortan unter der Leitung von Johannes Deppe fleißig trainiert und gespielt. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden die DJK-Vereine im Zuge der Gleichschaltung erst observiert und dann ganz verboten. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs kam der Fußballsport dann ganz zum Erliegen.

1946 – 1951   [TOP]

Bereits ein Jahr nach Kriegsende wurde der SV Schwarz – Weiß Marienloh neu gegründet. Johannes Bracke wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ein neuer Sportplatz in der Senne wurde das neue sportliche Zuhause. Vereinslokal zu dieser Zeit: Der Bürgerkrug Müller.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1946 wurde die damals am offiziellen Spielbetrieb teilnehmende Seniorenmannschaft in die 1. Kreisklasse eingeteilt. Ein großer Teil der Spieler kam aus dem Nachbarort Bad Lippspringe. Am Ende der Saison musste man in die 2. Kreisklasse absteigen.

Dem Aufwärtstrend tat das jedoch keinen Abbruch. Kurz darauf wurden eine A-Jugend und 1949 eine 2. Senioren- und Schülermannschaft angemeldet.

1951 – 1961   [TOP]

Da die Bedingungen, unter denen in der Senne gespielt werden musste, sehr schlecht waren, musste ein neuer Sportplatz her. Er sollte zentraler liegen. Schnell konnte ein Standort gefunden werden. Ab dem 1.4.1950 wurde ein 3,5 Morgen großes Gelände angepachtet. Pfingsten war es dann soweit:
Am 13. Mai 1951 wehten die Fahnen am neuen Sportplatz. In einem feierlichen Festmarsch ging es vom Vereinslokal Müller durch den Ort zum Sportplatz auf der Klusheide.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste Spiel durften die AH- Mannschaften von Marienloh und Dahl austragen. Das Spiel endete 2:5. Am zweiten Feiertag wurde ein Pokalturnier ausgetragen, aus dem der SV Heide als Sieger hervorging.

Jugendmannschaft von 1958

10 Jahre war der Platz die Heimat des SV Marienloh. Viel ereignete sich in diesen Jahren. So musste der Verein 1957 für ein Jahr vorübergehend abgemeldet werden. Aber schon nach einjähriger Pause konnte der SVM wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Dies war vor allem ein Verdienst der örtlichen Sportjugend, die nachhaltig einen Verein forderte, und mit dem neuen Vorstand unter Führung von Adolf Mertens auch gründete. 1960 fand das 40jährige Vereinsjubiläum statt.

1961 – 1990   [TOP]

Der strahlende Herbstsonnenschein des 24.9.1961 spiegelte die Freude der Einwohner in der Landgemeinde Marienloh wieder. Der neue Sportplatz konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Dieser Aschenplatz mit Umkleidekabinen und Duschen sollte für 4 Jahrzehnte die neue Heimat des SV Marienloh werden. Nachdem der 1. Vorsitzende Adolf Mertens den Platz offiziell übergeben hatte, konnte das runde Leder rollen. Erster Pokalsieger wurde die DJK aus Mastbruch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1970 wurde die Turnhalle gebaut. So konnte man bei Bedarf auf weitere Umkleidekabinen und Duschen zurückgreifen. 1978 wurde der Platz mit einer Flutlichtanlage versehen. 1983 wurde das Sportheim um einen Jugend- und Mehrzweckraum erweitert. In dem neuen Raum konnte man Versammlungen oder kleinere Feiern abhalten, man nannte ihn auch „Fischerstübchen“.

Highlights

50-jähriges Vereinsjubiläum: Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Sportfestes begangen. Höhepunkt war das Damenfußballspiel zwischen Bentfeld und Alfen. So viele Zuschauer wie an diesem Tag hat der Platz nie wieder gesehen.
Wir erinnern uns gerne an unsere Fußballfreunde aus Essen-Leithe und aus Wattenscheid. Sie haben uns jahrelang die Treue gehalten und waren immer fester Bestandteil unserer Turniere.
Die Sportlerbälle fanden zunächst in Zelten statt, später in der Schützenhalle und auf dem Sportplatz selbst
Von den vielen schönen Sportlerbällen hier zwei stellvertretend für alle:
Die Kapelle, die für den musikalischen Rahmen sorgte, war bis 1 Uhr verpflichtet worden. Da die Stimmung aber so gut war und alle Anwesenden weiter feiern wollten, wurde Geld gesammelt und die Kapelle erklärte sich bereit, bis in den frühen Morgen zu spielen. Der Sommerhit dieses Jahres war übrigens „Oh Lapaloma blanka“.

Ein anderes Sportfest lief unter dem Namen „Brasilianische Nacht“. In einer lauen Sommernacht wurde bei heißen Rhythmen und einer echten brasilianischen Damentanzgruppe bis spät in die Nacht gefeiert.
 

Fußballspiele:

Das Meisterschaftsspiel gegen den SV Wewer war ein echter Knüller. Wewer lag zurück und wäre mit dem Ergebnis in die Kreisliga B abgestiegen. Einer der Weweraner Spieler hatte bemerkt, dass ein Querbalken morsch war. Er hängte sich bei einem Gegenstoß auf unser Tor an den Balken und ruckte so lange, bis dieser durchbrach, in der Hoffnung, der Schiedsrichter würde das Spiel abbrechen. Er hatte nicht mit den Marienlohern gerechnet. Nach kurzer Rücksprache wurden die notwendigen Utensilien für die Reparatur geholt und das Tor notdürftig ausgebessert. Nach 15 Minuten ging das Spiel weiter, Wewer musste absteigen.
 

Unvergessen auch die Spiele um den DFB Vereinspokal 1984:

  • 2:0 gegen Hövelriege

  • 1:0 gegen den FC Paderborn

  • 3:1 gegen Schwaney

Das Unmögliche wurde in der Runde vier wahr. Gegner war der zwei Klassen höher spielende FC Stukenbrock den man mit 2:0 besiegte. Erstmals in der Vereinsgeschichte hatte man die 1. Runde auf Landesebene erreicht. Gegner war der TUS Dielingen am Dümmersee. Am Ende musste sich Marienloh 5:1 geschlagen geben.

Provisorium seit 1990   [TOP]

Im Laufe der Jahre wurde der Ruf nach einem Rasenplatz immer lauter. Bei allen Gegnern war die rote Asche gefürchtet und insbesondere die Bezirksligisten, die ausnahmsweise Rasenplätze hatten, hatten großen Respekt vor diesem Platz. Anträge wurden gestellt, aber andere Vereine standen in der Rangfolge vor uns. So entschied man sich, einen provisorischen Rasenplatz anzulegen. 1990 wurde er fertiggestellt und lag gegenüber dem heutigen Sportzentrum. Fehlende Umkleidekabinen und sanitäre Anlagen waren ein Manko. Außerdem zeichnete sich dieser Platz durch die vielen Maulwurfshügel und Kaninchenlöcher aus. Meisterschaftsspiele der 1. Mannschaft wurden dort immer seltener ausgetragen. Heute steht er als Bolzplatz zur Verfügung.

Sportzentrum „Breite Bruch“   [TOP]

Das letzte Spiel auf dem Sportplatz an der Schule fand am 1.6.2002 zwischen den AH SV Marienloh und AH BV Bad Lippspringe statt. Mit dem Halbzeitpfiff war der Umzug angesagt. In einem großen Festmarsch ging es zum neuen Sportzentrum, um hier auf dem neuen Kunstrasenplatz die 2. Halbzeit anzupfeifen.
Und so fing alles an:
Am 30.01.1977 stellte der damalige Hauptvorstand unter Regie von Konrad Schröder auf Grund ständig wachsender Mitgliederzahlen und aktiver Fußballmannschaften den Antrag auf Erstellung eines Rasenplatzes. 1978 hatte man gegenüber dem Schloss am Senneweg einen geeigneten Standort gefunden. Dieser Plan wurde aber seitens der Stadt Paderborn aufgegeben.
Es vergingen Jahre. Mit Fertigstellung der Umkleidekabinen an der Schützenhalle bot es sich an, das Gelände gegenüber der Schützenhalle jenseits des Bahndamms als Rasenplatz zu nutzen. Einwände von Anwohnern, Landschaftsschützern und der unteren Landschaftsbehörde ließen auch diese Vorhaben scheitern.
Aber der SVM ließ nicht locker, insbesondere mit Dr. Heinrich Tegethoff wurde man immer wieder bei der Stadt vorstellig. Schließlich wurde man an der Neuenbekener Straße fündig. Durch einen Gebietsänderungsvertrag (1999) konnte ein 30.000 Quadratmeter großes Areal erworben werden.
Im ersten Bauabschnitt sollte ein modernes und zukunftsorientiertes Sportheim errichtet werden. Im zweiten Abschnitt sollten ein Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage und Kleinspielfeld und im dritten Abschnitt der Rasenplatz errichtet werden. Die Gesamtkosten wurden auf 3,7 Millionen DM veranschlagt.
Am 28.02.2000 konnte der erste Spatenstich vorgenommen werden. An dem ersten Bauabschnitt arbeiteten etwa 100 Marienloher uneigennützig mit.
Am 30.06.2000 wurde Richtfest gefeiert.
Am 01.06.2002 konnten die Fußballer ihr neues Kunstrasenspielfeld in Besitz nehmen. Hier wurden erstmals in Paderborn mit der Gummigranulatverfüllung neueste Erkenntnisse aus dem Sportstättenbau berücksichtigt.

Am 25.95.2006 konnten der Rasenplatz, die Umlaufbahn, ein Beachvolleyballfeld und die Grünanlagen eingeweiht werden. Das erste Spiel bestritt die 1. Mannschaft des SVM gegen eine Auswahlmannschaft der Bezirksklasse. 

Mannschaft von 1931

Sportplatz in der Senne (1941-1951)

Chronik

1. Mannschaft 1959

VEREINSHISTORIE
 
 
 
 
 
 
 
 
 

1920 – 1931   [TOP]

Es war der spätere Marienloher Bauunternehmer Conrad Mollet, der den Fußballsport 1920 nach Marienloh brachte. Mollet hatte während der englischen Gefangenschaft im 1. Weltkrieg den Kontakt zu dem runden Leder. Fasziniert von diesem Sport, kehrte er in seine Heimat  zurück und begeisterte die Marienloher Jugend für den Fußballsport. Freundschaftsspiele mit den Nachbargemeinden machten den Sport in der Bevölkerung immer beliebter. Die Fußballpremiere begann in Stukenbrock und wurde von der Blaskapelle begleitet. Später gelangte man per pedes, per Fahrrad oder per Kutschwagen zu den Spielen in den umliegenden Gemeinden. Wo in dieser Zeit trainiert bzw. die Heimspiele ausgetragen wurden, ist nicht dokumentiert.

A-Jugend 1953: Nickisch, Grosse, Hartmann, Haske, K. Schröder, Mertens, Füller, Menke, Müller, W. Schröder, Gödde

Senioren 1949

Umzug zum neuen Sportplatz

Jugendmannschaft 1958

Sieger Kreisliag B 1967/68

1. Mannschaft 1976

Schülermannschaft 1977

Aufstiegsteam  1977

ERFOLGE   [TOP]

 

  • 1976/1977: Meisterschaft Kreisliga A

  • 1984: Teilnahme am DFB-Pokal auf Landesebene; 
    Siege über die 1. Mannschaften vom FC Paderborn und FC Stukenbrock

  • 1985/1986: Meisterschaft Kreisliga A

  • 2004/2005: Meisterschaft Kreisliga A

  • 2005/2006: Meisterschaft Bezirksklasse

1931 – 1933   [TOP]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was in punkto Fußball Spaß und Vergnügen machte, sollte 1931 offiziell einen Namen bekommen. Im Mai 1931 wurde ein Spiel- und Sportverein gegründet, der sich der Deutschen Jugendkraft (DJK) anschloss. Zur Vereinsgründung konnte Lehrer Heinrich Nolte, erster Geschäftsführer des Marienloher DJK-Sport- und Spielvereins, 1931 einladen. Die Heeresstandortverwaltung Sennelager überließ dem neuen Verein einen Sportplatz gegen eine Anerkennungsgebühr von 5,00 Reichsmark.
Auf dem Sportplatz - westlich der heutigen B1 und 200 m vom Pumpwerk an der Lippe entfernt - wurde fortan unter der Leitung von Johannes Deppe fleißig trainiert und gespielt. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden die DJK-Vereine im Zuge der Gleichschaltung erst observiert und dann ganz verboten. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs kam der Fußballsport dann ganz zum Erliegen.

1946 – 1951   [TOP]

Bereits ein Jahr nach Kriegsende wurde der SV Schwarz – Weiß Marienloh neu gegründet. Johannes Bracke wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ein neuer Sportplatz in der Senne wurde das neue sportliche Zuhause. Vereinslokal zu dieser Zeit: Der Bürgerkrug Müller.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1946 wurde die damals am offiziellen Spielbetrieb teilnehmende Seniorenmannschaft in die 1. Kreisklasse eingeteilt. Ein großer Teil der Spieler kam aus dem Nachbarort Bad Lippspringe. Am Ende der Saison musste man in die 2. Kreisklasse absteigen.

Dem Aufwärtstrend tat das jedoch keinen Abbruch. Kurz darauf wurden eine A-Jugend und 1949 eine 2. Senioren- und Schülermannschaft angemeldet.

1951 – 1961   [TOP]

Da die Bedingungen, unter denen in der Senne gespielt werden musste, sehr schlecht waren, musste ein neuer Sportplatz her. Er sollte zentraler liegen. Schnell konnte ein Standort gefunden werden. Ab dem 1.4.1950 wurde ein 3,5 Morgen großes Gelände angepachtet. Pfingsten war es dann soweit:
Am 13. Mai 1951 wehten die Fahnen am neuen Sportplatz. In einem feierlichen Festmarsch ging es vom Vereinslokal Müller durch den Ort zum Sportplatz auf der Klusheide.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste Spiel durften die AH- Mannschaften von Marienloh und Dahl austragen. Das Spiel endete 2:5. Am zweiten Feiertag wurde ein Pokalturnier ausgetragen, aus dem der SV Heide als Sieger hervorging.

Jugendmannschaft von 1958

10 Jahre war der Platz die Heimat des SV Marienloh. Viel ereignete sich in diesen Jahren. So musste der Verein 1957 für ein Jahr vorübergehend abgemeldet werden. Aber schon nach einjähriger Pause konnte der SVM wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Dies war vor allem ein Verdienst der örtlichen Sportjugend, die nachhaltig einen Verein forderte, und mit dem neuen Vorstand unter Führung von Adolf Mertens auch gründete. 1960 fand das 40jährige Vereinsjubiläum statt.

1961 – 1990   [TOP]

Der strahlende Herbstsonnenschein des 24.9.1961 spiegelte die Freude der Einwohner in der Landgemeinde Marienloh wieder. Der neue Sportplatz konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Dieser Aschenplatz mit Umkleidekabinen und Duschen sollte für 4 Jahrzehnte die neue Heimat des SV Marienloh werden. Nachdem der 1. Vorsitzende Adolf Mertens den Platz offiziell übergeben hatte, konnte das runde Leder rollen. Erster Pokalsieger wurde die DJK aus Mastbruch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1970 wurde die Turnhalle gebaut. So konnte man bei Bedarf auf weitere Umkleidekabinen und Duschen zurückgreifen. 1978 wurde der Platz mit einer Flutlichtanlage versehen. 1983 wurde das Sportheim um einen Jugend- und Mehrzweckraum erweitert. In dem neuen Raum konnte man Versammlungen oder kleinere Feiern abhalten, man nannte ihn auch „Fischerstübchen“.

Highlights

50-jähriges Vereinsjubiläum: Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Sportfestes begangen. Höhepunkt war das Damenfußballspiel zwischen Bentfeld und Alfen. So viele Zuschauer wie an diesem Tag hat der Platz nie wieder gesehen.
Wir erinnern uns gerne an unsere Fußballfreunde aus Essen-Leithe und aus Wattenscheid. Sie haben uns jahrelang die Treue gehalten und waren immer fester Bestandteil unserer Turniere.
Die Sportlerbälle fanden zunächst in Zelten statt, später in der Schützenhalle und auf dem Sportplatz selbst
Von den vielen schönen Sportlerbällen hier zwei stellvertretend für alle:
Die Kapelle, die für den musikalischen Rahmen sorgte, war bis 1 Uhr verpflichtet worden. Da die Stimmung aber so gut war und alle Anwesenden weiter feiern wollten, wurde Geld gesammelt und die Kapelle erklärte sich bereit, bis in den frühen Morgen zu spielen. Der Sommerhit dieses Jahres war übrigens „Oh Lapaloma blanka“.

Ein anderes Sportfest lief unter dem Namen „Brasilianische Nacht“. In einer lauen Sommernacht wurde bei heißen Rhythmen und einer echten brasilianischen Damentanzgruppe bis spät in die Nacht gefeiert.
 

Fußballspiele:

Das Meisterschaftsspiel gegen den SV Wewer war ein echter Knüller. Wewer lag zurück und wäre mit dem Ergebnis in die Kreisliga B abgestiegen. Einer der Weweraner Spieler hatte bemerkt, dass ein Querbalken morsch war. Er hängte sich bei einem Gegenstoß auf unser Tor an den Balken und ruckte so lange, bis dieser durchbrach, in der Hoffnung, der Schiedsrichter würde das Spiel abbrechen. Er hatte nicht mit den Marienlohern gerechnet. Nach kurzer Rücksprache wurden die notwendigen Utensilien für die Reparatur geholt und das Tor notdürftig ausgebessert. Nach 15 Minuten ging das Spiel weiter, Wewer musste absteigen.
 

Unvergessen auch die Spiele um den DFB Vereinspokal 1984:

  • 2:0 gegen Hövelriege

  • 1:0 gegen den FC Paderborn

  • 3:1 gegen Schwaney

Das Unmögliche wurde in der Runde vier wahr. Gegner war der zwei Klassen höher spielende FC Stukenbrock den man mit 2:0 besiegte. Erstmals in der Vereinsgeschichte hatte man die 1. Runde auf Landesebene erreicht. Gegner war der TUS Dielingen am Dümmersee. Am Ende musste sich Marienloh 5:1 geschlagen geben.

Provisorium seit 1990   [TOP]

Im Laufe der Jahre wurde der Ruf nach einem Rasenplatz immer lauter. Bei allen Gegnern war die rote Asche gefürchtet und insbesondere die Bezirksligisten, die ausnahmsweise Rasenplätze hatten, hatten großen Respekt vor diesem Platz. Anträge wurden gestellt, aber andere Vereine standen in der Rangfolge vor uns. So entschied man sich, einen provisorischen Rasenplatz anzulegen. 1990 wurde er fertiggestellt und lag gegenüber dem heutigen Sportzentrum. Fehlende Umkleidekabinen und sanitäre Anlagen waren ein Manko. Außerdem zeichnete sich dieser Platz durch die vielen Maulwurfshügel und Kaninchenlöcher aus. Meisterschaftsspiele der 1. Mannschaft wurden dort immer seltener ausgetragen. Heute steht er als Bolzplatz zur Verfügung.

Sportzentrum „Breite Bruch“   [TOP]

Das letzte Spiel auf dem Sportplatz an der Schule fand am 1.6.2002 zwischen den AH SV Marienloh und AH BV Bad Lippspringe statt. Mit dem Halbzeitpfiff war der Umzug angesagt. In einem großen Festmarsch ging es zum neuen Sportzentrum, um hier auf dem neuen Kunstrasenplatz die 2. Halbzeit anzupfeifen.
Und so fing alles an:
Am 30.01.1977 stellte der damalige Hauptvorstand unter Regie von Konrad Schröder auf Grund ständig wachsender Mitgliederzahlen und aktiver Fußballmannschaften den Antrag auf Erstellung eines Rasenplatzes. 1978 hatte man gegenüber dem Schloss am Senneweg einen geeigneten Standort gefunden. Dieser Plan wurde aber seitens der Stadt Paderborn aufgegeben.
Es vergingen Jahre. Mit Fertigstellung der Umkleidekabinen an der Schützenhalle bot es sich an, das Gelände gegenüber der Schützenhalle jenseits des Bahndamms als Rasenplatz zu nutzen. Einwände von Anwohnern, Landschaftsschützern und der unteren Landschaftsbehörde ließen auch diese Vorhaben scheitern.
Aber der SVM ließ nicht locker, insbesondere mit Dr. Heinrich Tegethoff wurde man immer wieder bei der Stadt vorstellig. Schließlich wurde man an der Neuenbekener Straße fündig. Durch einen Gebietsänderungsvertrag (1999) konnte ein 30.000 Quadratmeter großes Areal erworben werden.
Im ersten Bauabschnitt sollte ein modernes und zukunftsorientiertes Sportheim errichtet werden. Im zweiten Abschnitt sollten ein Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage und Kleinspielfeld und im dritten Abschnitt der Rasenplatz errichtet werden. Die Gesamtkosten wurden auf 3,7 Millionen DM veranschlagt.
Am 28.02.2000 konnte der erste Spatenstich vorgenommen werden. An dem ersten Bauabschnitt arbeiteten etwa 100 Marienloher uneigennützig mit.
Am 30.06.2000 wurde Richtfest gefeiert.
Am 01.06.2002 konnten die Fußballer ihr neues Kunstrasenspielfeld in Besitz nehmen. Hier wurden erstmals in Paderborn mit der Gummigranulatverfüllung neueste Erkenntnisse aus dem Sportstättenbau berücksichtigt.

Am 25.95.2006 konnten der Rasenplatz, die Umlaufbahn, ein Beachvolleyballfeld und die Grünanlagen eingeweiht werden. Das erste Spiel bestritt die 1. Mannschaft des SVM gegen eine Auswahlmannschaft der Bezirksklasse. 

Mannschaft von 1931

Sportplatz in der Senne (1941-1951)

Chronik

1. Mannschaft 1959

Aufstiegsteam  1986